News

BioEM 2009 – Kongress der Bioelectromagnetics Society BEMS und der European BioElectromagnetics Association EBEA vom 14.-19. Juni 2009 in Davos (Schweiz)

Die vollständige Übersetzung durch die Bürgerwelle Schweiz finden Sie hier.

Wichtige Punkte der Zusammenfassung von Lloyd Morgan

Plenarsession I – Hochfrequenz, Epidemiologie und Mensch
Die Hirntumorhäufigkeit hat nicht zugenommen. Problem ist die lange Latenzzeit (Zeit bis zum Ausbruch) für Hirntumor. Diese Zeit beträgt laut Prof. Khurana 10 bis 20 Jahre und laut Lloyd Morgan 30 Jahre oder mehr.

Topic in Focus 2 – Hochfrequenzstrahlung und Blut-Hirn-Schranke
Es wurde eine Studie präsentiert, die eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke infolge von Mobilfunk aufzeigt.
Die hochfrequente elektromagnetische Strahlung hat in den vergangenen 60 Jahren um den Faktor 1012 bis 1018 zugenommen.
Leif Salford präsentierte Studien mit mehr als 2000 Ratten, die zeigen, dass Mobilfunkstrahlung die Blut-Hirn-Schranke durchlässig macht.

Session 6 – Epidemiologie
Anke Huss präsentierte eine Studie, die für Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen lebten, ein erhöhtes Risiko für Alzheimer zeigte.

Session 7 – In Vitro Studien I
Hochfrequente Felder mit 10 W/kg bei 900 MHz können vor einem genotoxischen Wirkstoff schützen.

Session 8 – Medizinische Anwendungen
Gepulste elektromagnetische Felder bei 27,12 MHz verstärken die Angiogenese (Wachstum der feinen Blutgefässe) in Myokardinfarkt-Ratten. Bei ungepulsten Felder trat dieser Effekt nicht auf, was deutlich auf einen Unterschied gepulst – ungepulst hinweist.

Session 9 – Dosimetrie IV
Hybrid- und Elektroautos erzeugen geringere Magnetfelder als konventionelle Autos.

Topic in Focus 3 – Elektromagnetische Krebstherapie
Einzelne Krebstypen können mit präzisen Frequenzen bekämpft werden. Offensichtlich sind mit Krebs zusammenhängende Frequenzen tumorspezifisch.

Session 16 – Tierstudien
Unterschiedliche Rattenstämme weisen unterschiedliches Krebswachstum auf. Dies könnte der Grund sein, dass einige Studien Wirkungen finden und andere nicht.

Pleanrsession IV – Hot Topic „Wann wissen wir genug, um die Forschung über die Sicherheit der drahtlosen Kommunikation zu stoppen?“
Chris Portier stellte fest, dass Mobiltelefone, wenn sie wie ein chemischer Stoff behandelt würden, nicht zugelassen werden dürften.

Quelle:
www.bioem2009.org
www.buergerwelle-schweiz.org/Wissenschaft.298.0.html#7115