Empfehlungen im Haushalt

Bei den Messungen, die das Europäische Zentrum für Umweltmedizin von 2006 - 2015 in niederösterreichischen Haushalten durchführte, stellte sich heraus, dass ein großer Teil des Elektrosmogs innerhalb des Hauses entsteht und sich einfach reduzieren lässt. Am Wichtigsten ist die Minimierung am Schlafplatz, weil man hier einerseits viel Zeit verbringt und andererseits sich der Körper nachts erholen soll.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Verringerung des Elektrosmogs in den eigenen 4 Wänden

  • Ausstecken: unbenützte Elektrogeräte und Kabel ausstecken
  • Ausschalten: Geräte nicht im Stand-by-Betrieb laufen lassen und Steckerleiste mit Schalter verwenden
  • Abstand halten: Im Schlafbereich 50-100 cm Abstand zu Elektrogeräten und Kabeln halten
  • Alternativ telefonieren und im Internet surfen: Vorrangig kabelgebundene Technologien einsetzen

Die wichtigsten Maßnahmen zur Verringerung der Handystrahlung

  • Handy nicht ständig direkt am Körper tragen
  • Vor allem bei gutem Empfang telefonieren
  • Mit Freisprecheinrichtung oder Headset telefonieren und dabei das Handy nicht am Körper tragen
  • Gespräche kurz halten
  • Musik, Spiele und Weckfunktion im Flugmodus (Offlinemodus) nutzen. „Flugmodus“ als Alternative zu „lautlos“ verwenden
  • Internetverbindung, WLAN nur bei Gebrauch einschalten
  • Abschalten des Handys bei Nichtgebrauch

Eine genauere Beschreibung der Möglichkeiten zur Reduzierung finden Sie in den Infoblättern:
Infoblatt „Handy“
Infoblatt „Elektrogeräte“
Infoblatt „Schnelles Internet“
Infoblatt „Netzabkoppler“
Infoblatt „DECT-Schnurlostelefone“

Empfehlungen bei Sendeanlagen

Zur Errichtung von Sendeanlagen für Mobilfunk, Radio, Fernsehen, etc. wurde der Leitfaden Senderbau (LSB) erstellt. Der Leitfaden wurde im Oktober 2014 als 2. Auflage von folgenden Institutionen entwickelt

  • Wiener Arbeiterkammer
  • AUVA – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
  • Wirtschaftskammer – Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm-, u. Kommunikationstechniker
  • Wiener Umweltanwaltschaft
  • Österreichische Ärztekammer
  • Wissenschaftler der MedUni Wien, Institut für Umwelthygiene und Institut für Krebsforschung